Insektenstiche das hilft


 

Die Temperaturen steigen und schon summt es durch die Luft. Die Wespen, Bienen und Co. umschwirren die ersten Blüten. Aber was tun wenn man gestochen wird? Viele Menschen reagieren allergisch auf Insektenstiche und bei einigen kann das sogar lebensgefährlich sein. Um die Gefahr dass man gestochen wird zu mindern, kann  einiges getan werden. Besorgen Sie sich ein Insektenschutzmittel aus der Apotheke zum Einsprühen oder Salben zum Auftragen. Das hält die lästigen Insekten fern. Am besten bewährt hat sich Autan. Aber auch Nelkenöl hilft. Den Duft mögen Insekten nicht. Stellen Sie eine Duftlampe mit dem Nelkenöl auf den Tisch auf Balkon oder Gartentisch. Auch Lavendelöl in einer Duftlampe hilft. Niemals Limonade oder Honig offen stehen lassen. Wespen werden davon magisch angezogen. Immer einen Deckel auflegen. Im Sommer sollten Sie auf Parfum, duftende Sonnencreme und Haarspray lieber verzichten. Auch bei der Kleidung kann einiges getan werden. Bunte und schwarze Kleider zieht Insekten an, dagegen mögen sie kein weiß, grün, hellbraun. Wenn Sie trotzdem von einer Biene gestochen werden, den Stachel der in der Einstichstelle bleibt sofort mit einer Pinzette entfernen.  Mit einem sauberen Fingernagel kann der Stachel auch entfernt werden. Mit einer Zwiebelscheibe abreiben oder mit Essigwasser die Einstichstelle abtupfen. Das bewirkt, dass das Gewebe um die Einstichstelle sich zusammenzieht und somit weniger Gift in den Körper gelangt. Gut ist auch das Kühlen mit Eiswürfeln oder einer Kältekompresse. Das sollte mindestens 1-2 Stunden dauern. Wird man in den Rachen gestochen, sofort den Notarzt verständigen und bis Hilfe kommt Eiswürfel lutschen. Eile tut not , es besteht akute Lebensgefahr.

Sind Sie allergisch kann es bei einem Stich zu akuter Atemnot, Schwindel, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen kommen. Auch hier sofort ärztliche Notfallhilfe anfordern. Ist eine Allergie bekannt, verschreibt der Arzt ein Notfallpaket das man immer bei sich haben sollte, damit Sie es im Notfall anwenden können. Eine Alternative dazu ist eine Hyposensibilisierung. Diese hat bei Insektenstiche gute Ergebnisse gebracht. Dabei wird vom Arzt über 3-5 Jahre lang kleine ansteigende Dosen des Insektengifts in die Haut gespritzt. Der Körper gewöhnt sich an das Gift und die allergische Reaktion läßt nach.

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