Zunehmende Allergien

Eingetragen in 2010/19/04 am Allgemein von Gaby Schäfer

Das ist nicht ganz richtig. Seitdem Nickel als Modeschmuck nicht mehr erlaubt ist, sind Kontaktallergien weniger geworden. Pollenallergien, Hausstauballergien und Tierhaarallergien haben in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Bei Nahrungsmittel können schon kleinste Mengen Beschwerden auslösen. Statt Verzicht, ist es aber besser zu versuchen das Immunsystem in Ordnung zu bringen. Bei Nahrungsmittel oder Insektengiftallergiker kann zum Bespiel ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock auftreten. Bei Inhalationsallergien droht langfristig ein Etagenwechsel. Aus jeder dritten Pollenallergie oder Tierhaarallergie entsteht ein allergisches Asthma. Bei früher Behandlung können die Beschwerden nicht immer ganz beseitigt werden, aber eine erhebliche Besserung ist möglich. Die Ursachen der Allergien sind bis heute nicht gelöst. An der Umweltverschmutzung kann es nicht liegen. Neuseeland hat zum Beispiel mit einer sauberen Umwelt viel Allergieprobleme. Die Hauptursache wird im Lebensstil vermutet. Impfungen und bessere Hygiene führen mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, das sich das Immunsystem „langweilt“ und sich neue Gegner sucht. Je sauberer die Umwelt, um so mehr Allergien treten auf. Ein Leben auf einen Bauernhof vermindert das Risiko. Wenn der Auslöser bekannt ist, ist eine Hyposensibilisierung möglich.

 

 

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Melisse eine Hilfe für das Herz

Eingetragen in 2010/30/03 am Naturheilkunde von Gaby Schäfer

Im Altertum war schon bei den Römern und Griechen die heilende Wirkung von Melisse bekannt. Diese nektarreiche Pflanze nennt man auch übersetzt Bienenkraut. Im Mittelalter wurde die Melisse durch die beruhigende Wirkung Herztrost genannt. Die Bezeichnungen Nervenkraut, Wanzenkraut, Zahnkraut oder Mütterkraut waren ebenfalls üblich. Der Einsatz des Krautes erfolgt bei unreiner Haut, Herpes, Menstruationsbeschwerden, und bei Schlafstörungen. Melisse findet Verwendung als Tee und Öl.
Verschiedene ätherische Öle welche in der Melisse enthalten sind, sind in erster Linie für die Heilkraft verantwortlich. Eine entzündungshemmende Wirkung haben Flavonide. Als Gerbstoff fördern sie Herztätigkeit und Durchblutung. Beim Anbau sollten Sie beachten, dass die Blätter und oberen Zweigspitzen vor der Blüte gepflückt werden. Bei trockener Witterung ist ein Pflücken am Nachmittag und ein schnelles Trocknen zu empfehlen. Bei der Verwendung als Tee sollte der Aufguss mit heißen aber nicht kochenden Wasser erfolgen. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich sonst. Nach neuen Erkenntnissen wird die Melisse auch als ein Mittel gegen Demenz gesehen. In jeder guten Küche wird sie auch als Gewürz zur Verfeinerung von Speisen verwendet.

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Knoblauch – Schutz vor Herzinfarkt und Krebs?

Eingetragen in 2010/18/03 am Naturheilkunde von Gaby Schäfer

Knoblauch war schon im Altertum bekannt als Heilpflanze. Knoblauch ist ein Lauchgewächs und schützt die Gefäße und das Immunsystem. Er stärkt die Energie und steigert die Vitalität. Tatsache ist, dass in den Ländern in denen viel Knoblauch gegessen wird, die Menschen seltener an Krebs erkranken. Denn Knoblauch hemmt nach dem heutigen Wissensstand das Risiko an Krebs zu erkranken. Knoblauch ist wichtig für die Verdauung, und verhindert wahrscheinlich Darmkrebs. Das liegt laut wissenschaftlicher Erkenntnisse an den Schwefelverbindungen die die Nitrosamiene unschädlich machen. Ebenfalls wissenschaftlich erwiesen ist die antibakterielle Wirkung und die Fähigkeit das Immunsystem zu stärken. Auch auf den Cholesterinspiegel wirkt sich Knoblauch günstig aus, er senkt die schlechte LDL im Blut und verhindert, dass sich in den Gefäßen Ablagerungen bilden. Knoblauch hilft auch den Blutzuckerspiegel zu senken und regt die Herztätigkeit an. Man sollte um gesund zu bleiben jeden Tag 2 bis 3 Knoblauchzehen essen. Wer den Geruch des Knoblauchs nicht mag, kann auf Knoblauchpillen zurückgreifen. Der Grund warum Knoblauch nach dem Genuss riecht, ist das im Knoblauch verhandene Alliin. Wenn man Knoblauch ißt, wird durch das Zerbeißen der Zehe aus dem geruchlosen Alliin das geruchintensive Allicin. Frische Petersilie kann den Geruch von Knoblauch abmildern.

 

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