Melisse eine Hilfe für das Herz

Im Altertum war schon bei den Römern und Griechen die heilende Wirkung von Melisse bekannt. Diese nektarreiche Pflanze nennt man auch übersetzt Bienenkraut. Im Mittelalter wurde die Melisse durch die beruhigende Wirkung Herztrost genannt. Die Bezeichnungen Nervenkraut, Wanzenkraut, Zahnkraut oder Mütterkraut waren ebenfalls üblich. Der Einsatz des Krautes erfolgt bei unreiner Haut, Herpes, Menstruationsbeschwerden, und bei Schlafstörungen. Melisse findet Verwendung als Tee und Öl. Verschiedene ätherische Öle welche in der Melisse enthalten sind, sind in erster Linie für die Heilkraft verantwortlich. Eine entzündungshemmende Wirkung haben Flavonide. Als Gerbstoff fördern sie Herztätigkeit und Durchblutung. Beim Anbau sollten Sie beachten, dass die Blätter und oberen Zweigspitzen vor der Blüte gepflückt werden. Bei trockener Witterung ist ein Pflücken am Nachmittag und ein schnelles Trocknen zu empfehlen. Bei der Verwendung als Tee sollte der Aufguss mit heißen aber nicht kochenden Wasser erfolgen. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich sonst. Nach neuen Erkenntnissen wird die Melisse auch als ein Mittel gegen Demenz gesehen. In jeder guten Küche wird sie auch als Gewürz zur Verfeinerung von Speisen verwendet.

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