Genprodukte-Horrorvision oder Zukunft?
Angeblich darf Obst und Gemüse nicht genverändert werden. Im Einkaufsalltag ist dieses Thema eine schwierige und spitzfindige Angelegenheit. Genveränderte Produkte können auch in Öl, Cornflakes, Margarine, Soßen und vielen anderen Produkten vorhanden sein. Allein Mais und Soja sind in mehreren tausend Lebensmittel enthalten. Mehrere Jahre gibt es eine neue
Kennzeichnungsregelung. Es müssen Produkte gekennzeichnet werden, wenn keine Spuren im Endprodukt nachweisbar sind, aber bei der Herstellung eingesetzt wurden. Das trifft für die schon genannten Produkte und Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren und Antioxidationsmittel ( Vitamin E ) bei Pasten, Soßen, Suppen und Gebäck zu. Zulieferer und Hersteller müssen den Verbraucher bei Verwendung von Genzutaten und Genrohstoffen schriftlich informieren. Vor Jahren hatte es schon massive Kritik gegeben und Produkte mussten aus dem Handel genommen werden. Vertrauen in Kontrollen werden die wenigsten Menschen haben. Das Misstrauen ist auch berechtigt. Es gibt immer schwarze Schafe und solche umfassenden Kontrollen sind kaum möglich. Der Anbau von Genprodukten müsste generell verboten werden. Übertragung von Samen und Pollen kann auf andere Genfelder von Tieren und Wind erfolgen. Ob es nachteilige Folgen beim Verzehr von Genprodukte gibt, kann noch niemand einschätzen.



























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