Beta Karotin und ihre Freunde

Eingetragen in 2008/05/01 am Ernährung von Gaby Schäfer

Beta Karotin ist neben den Vitaminen C und E ein freier Radikalenjaeger. Was ist Beta Karotin und wo findet man es? Beta  Karotin ist ein roter Pflanzenstoff auch als Provitamin A genannt. Dieses Beta Karotin wird im Koerper zu Vitamin A umgewandelt. Vor Jahren als moeglicher Verursacher von Krebs und Herzkrankheiten bei Einnahme von Nahrungsergaenzungsmittel verurteilt wurde im Laufe der Jahre durch den wissenschaftlichen Fortschritt zum besseren Ruf verholfen.

Man sollte jedoch das Beta Karotin im natuerlichen Zustand zu sich nehmen und nicht in Nahrungsergaenzungsmittel. Fachleute vermuten, dass in den Pflanzen einer Kombination von mehr als 500 verwandten Verbindungen den Karotinoiden vorliegt. Es ist moeglich, dass gerade diese Verbindung fuer den gesundheitlichen Nutzen ausmacht. Das in den Tomaten enthaltene Karotinoid das sogenannte Lycopin ist nach einer Studie im Labor viel wirksamer als das Beta Karotin im Kampf gegen den Krebs. Ein weiters Untersuchungsergebnis ergab, dass Karotten wirklich gut fuer die Augen sind. Das Risiko an einer Makuladegenaration zu erkranken verringerte sich laut einer Studie bei Teilnehmer mit einem hohen Karotinoid-Spiegel um ein Drittel bis zu fuenfzig Prozent gegenueber dem Teilnehmer mit dem niedrigsten Karotinoid-Spiegel. Karotinoidhaltige Nahrungsmittel sind Spinat, dunkelgruene Blattgemuese, dunkelorangenes Obst und Gemuese wie Kuerbis, Kartoffeln, Karotten und Melonen. Zu den weitern Antioxidantien gehoeren neben Beta Karotin, Vitamin C und E die Mineralien Selen und Zink Das gleiche gilt fuer die Phenole im Gruenen Tee, und die Flavonide im Rotwein.

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Fett- Ersatzstoffe

Eingetragen in 2007/29/12 am Ernährung von Gaby Schäfer

Ist ihr Ruf besser als das Original? Der Geschmacke eines Bratens oder eines Hamburgers oder der Duft von frischen Broetchen oder Kuchen, den zarten Schmelz von Eiscreme, nichts geht da drueber. Diese Eigenschaft all dieser feinen Dingen hat einen Namen, Fett. Doch das Fett ist nicht nur der Hauptgrund fuer Uebergewicht, sondern auch wichtiger Risikofaktor fuer Bluthochdruck, Herzerkrankungen Fettsucht, Diabetes, Schlaganfall und sogar Krebs.

Diese Risikofaktoren sollten uns zu denken geben. Schon winzige Menge Fett laesst die Blutwerte der Trglyzeride ansteigen. Doch die Lebensmittelchemiker sind immer auf der Suche nach weniger schaedlichen Fettstoffen. Aber sie sind kein Ersatz fuer eine natuerliche Ernaehrung. Aber in einer ausgewogenen Ernaehrung mit Obst, Gemuese und Vollkornprodukten und diese Fettersatztstoffen helfen den Speiseplan zu entfetten. Es gibt aber nicht nur die sichtbaren Fette sondern auch die versteckten Fette in Kaese oder Salatsossen, Fleisch, Wurst. Es gibt viele verschiedene Fettersatzstoffe. Davon bestehen einige aus Kohlehydraten und Eiweiss, die so verarbeitet werden, dass sie wie Fett schmecken. Dann gibt es sogenannte Fettmoleküle die die Darmwand nicht durchdringen und somit nicht ins Blut gelangen. Diese Art der Fettstoffe wird fuer Chips und Fertigprodukte verwendet. Die allerersten falsche Fette waren Kohlehydrate und wir finden Sie als Maltodextrin, modifizierte Stärke und Polydextrose und in fettarmen Produkten zu finden. Ein Gramm davon hat nur vier Kalorien. Diese Fettstoffe enthalten reichlich Wasser, das verhindert ein zu schnelles Austrocknen von Gebaeckstücken.

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Eiweißmangel im Alter

Eingetragen in 2007/04/11 am Ernährung von Gaby Schäfer

Eiweißmangel kommt bei älteren Menschen sehr häufig vor. Man kann dem Vorbeugen in dem man rechtzeitig damit anfängt den Eiweißspeicher aufzufüllen. Eiweiß ist der wichtigste Baustoff in unserem Körper. Eiweiß setzt sich zusammen aus 22 Eiweißbaustoffen zu den sogenannten Aminosäuren. Ohne diese Aminosäuren ist kein Leben möglich, denn ohne diese Aminosäure könnten keine Zellen, Knochen und Muskeln aufgebaut werden und es gäbe auch keine Hormonausschüttung. Eiweiß kann man nicht zuviel essen. Eiweiß macht auch nicht krank wie manche behaupten und ist auch nicht ungesund wie das Fett. Aber wenn man zuwenig Eiweiß zu sich nimmt, macht das krank. Zuwenig Eiweiß hat Auswirkungen auf das Immunsystem und den Knochenaufbau. Es kommt zu Störungen des Knochenaufbaus und der Immunabwehr und die Anzahl der Lymphozyten im Blut sind krankhaft verändert. Aber um ein intaktes Immunsystem zu erhalten, braucht der Körper gesunde Lymphozyten.

Menschen mit einem zu geringen Eiweißanteil im Körper sind leicht infektanfällig und die Gefahr der Komplikationen sind höher als bei Menschen mit hohem Eiweißspiegel. Aber nicht nur die Immunabwehr ist geschwächt, sondern auch die Stabilität der Knochen. Denn die Aminosäuren sind unerläßlich für ein stabiles Knochengerüst. Ältere Menschen welche an Eiweißmangel leiden, haben ein größeres Risiko an Knochenbrüchen der Hüfte, des Oberschenkelhalses und der Wirbelkörper an der Wirbelsäule zu leiden. Das Knochengerüst besteht aus 50% an Eiweiß deshalb ist die ausreichende Zufuhr von Eiweiß unerlässlich, genäuso wie das Kalzium. Denn nicht nur das Kalzium ist schuld, wenn Osteoporose auftritt, sondern der Eiweißmangel. Menschen mit einem hohen Eiweißmangel haben auch keine Osteoporose Probleme. Wie kann man einen Eiweißmangel ausgleichen. Pellkartoffeln mit Quark und die Kartoffel – Ei Diät sind wahre Eiweißbomben. Hülsenfrüchte haben einen hohen Eiweißgehält, erst dann kommen Fleisch, Fisch. Ältere Menschen haben oftmals Probleme große Mengen Eiweiß zu essen, deshalb sollte man ein Eiweißkonzentrat das frei von Cholesterin und Harnsäure ist, in Joghurt eingerührt, zu sich nehmen.
Quelle – Senioren-pass.de/ratgeber gesundheit

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