Ernährung

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Laktosefrei

Eine Milchzuckerunverträglichkeit hat fast jeder achte Deutsche. Eine Laktoseunverträglichkeit kann zutreffen wenn es nach dem Essen oft mit dem Darm Probleme gibt. Die Bezeichnung Milch-Allergie ist eigenlich falsch. Bei der Laktoseunverträglichkeit handelt es sich um ein Enzymmangel. Es fehlt an Milchzucker spaltender Laktase. Es bleibt im Darm liegen und wird von ansässigen Bakterien verzehrt. Die entstehenden Gase sind der Grund für die Beschwerden. Die meisten wissen nicht, dass die Bauchschmerzen davon kommen. Auch bei Gastroenterologen, die Magen-Darm-Spezialisten wird das Problem oft nicht erkannt. Bei Problemen sollten Sie zwei Wochen die Ernährung umstellen. Ein Grundwissen ist dazu notwendig, da auch Laktose in nicht vermuteten Lebensmitteln vorhanden ist. Alles Wichtige erfahren Sie in den Buch "Wenn Milchzucker krank macht". Werden in zwei Wochen Test die Beschwerden deutlich besser, ist Ihre Vermutung mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig. Absolute Sicherheit bringt erst der H2-Atemtest beim Arzt. Es wird über mehrere Stunden der Wasserstoffgehalt in der Ausatmungsluft gemessen. Sie haben drei Möglichkeiten: Nach den Mahlzeiten das Enzym Laktase schlucken, laktosefreie Milchprodukte wählen oder Laktose meiden. In der Regel werden von den Meisten im Alltag die Möglichkeiten kombiniert. Es sollte auch beachtet werden, dass auch Laktose in vielen Fertigprodukten, Würzmischungen, Wurst und Medikamenten vorhanden ist.

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