Alzheimer – bald heilbar?

Eingetragen in 2009/20/06 am Alterskrankheiten von Gaby Schäfer

Das Forschungsinstitut der Firma Probiodrug hat nach eigenen Angaben gegen die Alterskrankheit Alzheimer ein neuen Ansatz gefunden. Das heißt, bei Tierversuchen im Labor war das Mittel erfolgreich. Bei der Alzheimer Erkrankung kommt es zu Eiweißablagerungen im Gehirn. Man hofft etwas zu finden, was diese Erkrankung verhindert bzw. abschwächt. Man hofft auserdem darauf einen für den Menschen geeigneten Wirkstoff zu finden. Sobald das geschehen ist, können die klinischen Studien beginnen. Was passiert im Gehirn bei der Alzheimer Erkrankung? Die Eiweiße im Gehirn verändern sich und bilden Ablagerungen die rasant anwachsen. Man kann sich das wie ein Schneeballsystem vorstellen. Zu Beginn ist er noch winzig klein, aber er wird rasch größer und endet schließlich in einer Art Lawine. Bisher hat man versucht mit Hilfe von Enzymen die Plaque Ablagerungen zum Stillstand zu bringen oder sie ganz aufzulösen. Der Versuch scheiterte. Diese Eiweißklumpen erwiesen sich als zäh. Doch fünf Jahre Forschung zahlen sich aus. Man hat festgestellt, daß es ganz bestimmte Eiweißverbindungen gibt, welche nur 40 Aminosäuren hatten. Diesen Eiweißen fehlen zwei Bausteine und wurden bisher nicht auf Wirkung und Entstehung untersucht. Man hat jetzt entdeckt, daß diese Eiweiße verantwortlich sind für die Erkrankung an Alzheimer. Mit der Universität in Halle in Zusammenarbeit mit weiteren Universitäten in Deutschland wird untersucht und getestet. Aber bis aus dem Enzym zugelassene Medikamente auf dem Markt gibt ist es noch ein langer Weg.

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Demenz frühzeitig beachten und rechtzeitig darauf reagieren

Eingetragen in 2008/01/07 am Alterskrankheiten von Gaby Schäfer

Zunehmende Vergesslichkeit kann ein Anzeichen für die Krankheit Alzheimer sein. Eine liebevolle und intensive Betreuung ist bei der Krankheitsdiagnose Altersdemenz besonders wichtig. Je älter die Bevölkerung wird, um so größer ist der Anteil der Demenzkranken. Je früher die Krankheit erkannt wird, um so besser kann darauf reagiert werden. Ein Arztbesuch sollte nicht gescheut werden. Die Angst selbst, dement zu werden, ist heute weit verbreitet, da die Krankheit sehr zugenommen hat. Später werden oft nicht einmal engste Verwandte erkannt. Viele tägliche Selbstverständlichkeiten sind dann nicht mehr möglich. Etwa 15 – 20 Prozent aller 75-Jährigen sind an Demenz erkrankt. In zwei Dritteln der Fälle geht es um Alzheimer. Demenz wird oft als synonym verwendet, ist aber eigentlich der Oberbegriff. Am Anfang ist Demenz nicht einfach zu erkennen. Die Grenzen zur normalen Vergesslichkeit sind fließend. Orientierungsprobleme und Wortwiederholungen können erste Anzeichen sein. Das Kurzzeitgedächtnis ist als erstes betroffen. Symptome einer Depression werden aber oft mit denen von Demenz durcheinander geworfen. Es ist eine sorgfältige Diagnostik notwendig. Zwei Drittel der Demenzkranken werden zu Hause betreut. Angehörige kommen dabei oft an ihre Grenzen. Ein Heimplatz ist aber nicht so einfach. Es gibt aber auf Demenz spezialisierte Heime. Demente ziehen meist noch mobil in ein Heim ein, laufen herum und bekommen Beruhigungsmittel, werden unsicherer, stürzen, und am Schluss sind sie Schwerstpflegefälle.

Infos: Alzheimer-Telefon: 01803/171017 für 9 Cent pro Minute

Internet: www.deutsche-alzheimer.de

Quelle: Saarbrücker Zeitung

 

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Demenz frühzeitig erkennen

Eingetragen in 2008/14/01 am Alterskrankheiten von Gaby Schäfer

Je älter die Menschen werden, desto größer ist der Anteil an Demenz zu erkranken. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto eher kann man darauf reagieren. Viele Menschen haben Angst an der Demenz zu erkranken. Im Verlauf der Krankheit Demenz beginnt schleichend, und nicht einfach zu diagnostisieren. Die Grenzen zur normalen Vergesslichkeit ist nicht einfach zu erkennen.die Grenzen sind fließend. Vergesslichkeit und Orientierungsprobleme nehmen zu. Das Kurzzeitgedächtnis ist meist als erstes betroffen, aber das Langzeitgedächtnis funktioniert noch lange. Aber eine zunehmende Vergeßlichkeit kann auch ein Beginn der Alzheimer Erkrankung sein. Etwa 15-20% aller Dementen erkranken an der Alzheimer Krankheit. Die Ursache für Alzheimer ist noch nicht bekannt, aber man vermutet einen Gendefekt im Gehirn. Auch die Symtomatik der Depression wird oft mit Demenz verwechselt. Deshalb ist eine genaue Diagnostik außerst notwendig. Eine liebevolle und intensive Betreuung ist für Alterdemenzkranke sehr wichtig. Viele dieser Menschen werden zu Hause betreut. Eine Betreuung durch die Angehörigen erweist sich oft als schwierig und man gelangt sehr oft an seine Grenzen.



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Ein Tipp: Im Anfangsstadium können Demenzkranke sich noch beschäftigen, aber unter Aufsicht. Man gibt ihnen kleinere Aufgaben die sie aus frühenen Zeiten täglich verrichtet haben. Ist die Betreuung nicht gewährleistet ist eine Heimunterbringung unumgänglich. Zu beobachten ist bei Demenzkranken oft eine Weglauftendenz. Diese kann man umgehen, wenn in Heimen eine spezielle Betreuung angeboten wird zum Beispiel in beschützenden Pflegebereiche. Oft werden die Betroffenen ruhig gestellt. Die Gefahr dabei ist ein unsicherer Gang, was oft zu Stürzen führt und dabei kann es auch zu Knochenbrüchen kommen.Am Ende werden sie zu Schwerstpflegebedürftige.

Ältere Menschen trinken oft viel zuwenig, was oft auch Verwirrtheitszuständen hervorrufen kann. Deshalb sollte man immer darauf achten, dass genug getrunken wird

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