Fachbegriffe beim Brillenkauf
Beim Brillenkauf werden Sie mit vielen Fachbegriffen konfrontiert. Viele trauen sich nicht zu fragen, da sie nicht nicht unwissend dastehen möchten. Da das Augenlicht aber sehr wichtig ist,
sollten Sie alle Fragen für die Entscheidung einer neuen Brille unbedingt vorher klären. Kurzsichtigkeit wird Myopie genannt. In der Ferne sehen Sie alle Objekte schlechter. Die Augenlinse bildet Objekte zu weit vorn ab und nicht genau auf der Netzhaut. Das Auge ist etwas zu lang. Hyperopie ist die Weitsichtigkeit. Die Linse bündelt das Licht zu wenig. Das Auge ist zu kurz.
Diese beiden Formen der Fehlsichtigkeit lassen sich mit Kontaktlinsen oder Brille ausgleichen.
Weiterhin gibt es die Alterssichtigkeit auch Presbyopie genannt. Das ist keine Krankheit. Es ist ein ganz normaler Alterungsprozess der Augen. Die Augen können sich nicht ausreichend scharf auf Objekte in der Nähe einstellen. Hier müssen meistens bei der Sehkorrektion mehrere Werte eingeschliffen werden. Sie benötigen dann eine Gleitsichtbrille.
Polarisierende Gläser vermindern Lichtreflexe von spiegelnden Oberflächen. Lichtwellen werden an spiegelnden Oberflächen abgelenkt. Diese Gläser haben einen Filter. Störende Reflexionen werden deutlich vermindert. Für Wassersportler und Autofahrer sind diese Gläser sehr beliebt.
Weiterhin gibt es phototrope Gläser. Diese selbsttönenden Gläser aus Glas oder Kunststoff ändern die Färbung entsprechend der UV-Strahlung des Sonnenlichtes. Für das Auto sind diese Gläser aber nicht geeignet. Entspiegelte Gläser sind besser für das Auge. Es werden störende Lichtreflexe vermindert und das
Auge ermüdet nicht so schnell. Das Kontrastsehen wird verbessert und die Gefahr von Kopfschmerzen ist geringer. Je nach Hersteller werden entspiegelte Gläser in verschiedenen
Güteklassen angeboten. Kunststoffgläser werden heute mit einer Hartschicht ausgeliefert. Beim Härtetest kommen die Kunststoffgläser an die Qualität von Mineralgläser heran.






















