Sanfte Hausmittel gegen Schlafstörungen

Eingetragen in 2009/27/06 am Naturheilkunde von Gaby Schäfer

Man liegt nachts im Bett und kann nicht einschlafen. Man dreht sich von einer Seite auf die andere und der Schlaf will nicht kommen. Was tun? Dagegen gibt es die sogenannten Schlummerkräuter. Sie werden auch sanfte Mittel genannt.  Eines dieser Kräuter ist der Waldmeister. Die Blüten des Waldmeisters helfen bei Nervosität, Unruhe und sogar bei Migräne und Kopfschmerzen. Wenn man unter akuten Schlafstörungen leidet, trinkt man 3-4 Tassen Waldmeistertee täglich. Eine Alternative zu Waldmeister ist auch Hopfen, Lavendel, sowie Kamille und Melisse als Tee. Man kann Hopfen in Verbindung mit Baldrian auch als Kapseln oder Dragees einnehmen, und Lavendel als ätherisches Öl verwenden. Eine andere Hilfe ist heiße Milch mit 1-2 Teelöffel Honig vor dem Schlafengehen trinken. Dabei ist darauf zu achten den Honig nicht mit der Milch zu erhitzen, sondern den Honig erst vor dem Trinken in die heiße Milch geben. Eine weitere Hilfe ist ein Enspannungsbad. Dabei gibt man dem Badewasser ein paar Tropfen Lavendelöl. Und je wärmer das Wasser, desto müder wird man. Die ideale Wassertemperatur sollte zwischen 36° und 37° liegen

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Alzheimer – bald heilbar?

Eingetragen in 2009/20/06 am Alterskrankheiten von Gaby Schäfer

Das Forschungsinstitut der Firma Probiodrug hat nach eigenen Angaben gegen die Alterskrankheit Alzheimer ein neuen Ansatz gefunden. Das heißt, bei Tierversuchen im Labor war das Mittel erfolgreich. Bei der Alzheimer Erkrankung kommt es zu Eiweißablagerungen im Gehirn. Man hofft etwas zu finden, was diese Erkrankung verhindert bzw. abschwächt. Man hofft auserdem darauf einen für den Menschen geeigneten Wirkstoff zu finden. Sobald das geschehen ist, können die klinischen Studien beginnen. Was passiert im Gehirn bei der Alzheimer Erkrankung? Die Eiweiße im Gehirn verändern sich und bilden Ablagerungen die rasant anwachsen. Man kann sich das wie ein Schneeballsystem vorstellen. Zu Beginn ist er noch winzig klein, aber er wird rasch größer und endet schließlich in einer Art Lawine. Bisher hat man versucht mit Hilfe von Enzymen die Plaque Ablagerungen zum Stillstand zu bringen oder sie ganz aufzulösen. Der Versuch scheiterte. Diese Eiweißklumpen erwiesen sich als zäh. Doch fünf Jahre Forschung zahlen sich aus. Man hat festgestellt, daß es ganz bestimmte Eiweißverbindungen gibt, welche nur 40 Aminosäuren hatten. Diesen Eiweißen fehlen zwei Bausteine und wurden bisher nicht auf Wirkung und Entstehung untersucht. Man hat jetzt entdeckt, daß diese Eiweiße verantwortlich sind für die Erkrankung an Alzheimer. Mit der Universität in Halle in Zusammenarbeit mit weiteren Universitäten in Deutschland wird untersucht und getestet. Aber bis aus dem Enzym zugelassene Medikamente auf dem Markt gibt ist es noch ein langer Weg.

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Sauna und Gesundheit

Eingetragen in 2009/16/06 am Allgemein von Gaby Schäfer

Dass ein Saunagang der Gesundheit zugute kommt, sollte kein Geheimnis sein. Viele gehen davon aus, dass es zu einer Abhärtung des Körpers kommt, dass Schmutz aus dem Körper gespült wird und dass man sich reinigt. Doch selbst passionierte Saunagänger wissen selten, was genau das Saunieren im Körper auslöst. Richtig Saunieren ist wichtig. Die Wahrheit ist, dass ein Saunagang die unterschiedlichsten Effekte sowohl im Körper als auch in der Psyche mit sich bringt.

 

 

Der Effekt des Saunierens auf die Abwehrkräfte

 

Die bekannteste Wirkung des Saunierens ist das gemeinhin als “Abhärten” bekannte Phänomen. Dieses findet durch eine Anregung der Blutgefäße statt. Ist der Mensch in einer heißen Sauna, weiten sich die äußeren Blutgefäße um möglichst viel Wärme abgeben und den Körper somit kühlen zu können. Bei der anschließenden Abkühlung im Tauchbecken oder in der Dusche passiert das Gegenteil. Die Gefäße ziehen sich zusammen um möglichst viel Wärme im Körper zu halten.

 

Durch diese Wechsel kommt es zu einer Art “Training der Gefäße”, so dass sie im Kalten nicht mehr verkrampfen. Denn für gewöhnlich ziehen sich beim Eintritt ins Kalte die Blutgefäße – besonders im Hals-Rachen-Raum – krampfartig zusammen. Somit wird dieser Bereich schlechter durchblutet und man ist anfälliger für Erkältungen. Gerade diese jedoch erleiden Menschen, welche den warm-kalt-Wechsel gewohnt sind, weniger leicht. Hier bleibt der Körper gut durchblutet, es sind weiterhin genügend weiße Blutkörperchen zur Abwehr im Hals-Rachen-Raum und Erkältungen haben kaum eine Chance.

 

 

Der Effekt des Saunierens auf die Psyche

 

Neben diesem recht bekannten Effekt, hat die Sauna zudem eine Wirkung auf die Psyche. Das entspannte Gefühl, welches viele Menschen nach dem Saunagang spüren, ist keine Einbildung. Wie beschrieben, kommt es beim Saunieren zu einem häufigen Ausweiten und Zusammenziehen der Blutgefäße. Diese Reaktion wird durch den Sympathikus gesteuert. Dieser ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Er versetzt den Körper – unter anderem – in hohe Leistungsbereitschaft. Durch die Sauna wird dieser Nerv nun leicht angeregt und ein leichter, jedoch nicht schädlicher Stress entsteht.

 

In den Erholungspausen zwischen den einzelnen Saunagängen kommt der Antagonist, sozusagen der Gegenspieler, des Sympathikus, der Nervus Vagus zum Einsatz. Er steuert die Ruhephasen und sorgt für eine Entspannung im Körper. Eben diese Entspannung scheinen die Besucher auch aus der Sauna mitzunehmen. EEG-Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige Saunagänger entspannter sind und besser schlafen können.

 

 

Der Effekt des Saunierens auf die Haut

 

Bei einem Saunagang wird zwischen einem halben und einem Liter Wasser ausgeschwitzt. Dabei werden auch Schmutz- und Talgrückstände in der Haut aus den Poren geschwemmt und sie wird gereinigt. Studien der Universität Jena haben zudem gezeigt, dass regelmäßige Saunagänger beim Schwitzen weniger Mineralien verlieren und dass ihre Haut besser vor Infektionen geschützt ist.

 

Denn über den Schweiß gelangt das Protein Dermcidin auf die Haut. Dort tötet es Bakterien ab, die sich andernfalls festsetzen könnten. Bei Personen beispielsweise, die unter Neurodermitis leiden, ist ein Mangel an diesem Protein festzustellen.

 

Daher gibt es Ärzte, die bei einer leichten Neurodermitis zu regelmäßigen Saunabesuchen raten. Allerdings können Juckreize durch Wärme und vermehrten Wasserkontakt zunehmen. Es wird dringend empfohlen, die Haut im Anschluss an den Saunagang mit einem Pflegepräparat einzucremen.

 

Die jenaer Forscher fanden des weiteren heraus, dass die Haut der Saunierer mehr Wasser aufnehmen und speichern konnten. Sie kamen zu dem Schluss, dass prinzipiell jeder, also auch Menschen mit trockener Haut, von diesen positiven Wirkungen der Sauna profitieren kann.

 

 

Nur bei richtiger Anwendung

 

Die positiven Wirkungen der Sauna stellen sich jedoch nur bei “richtigem” Saunieren ein. Hierzu ist es besonders wichtig sich genügend Zeit zu nehmen – mit etwa zwei Stunden muss man rechnen. In der Sauna sollte man für jeden Saunagang etwa 10 bis 15 Minuten einplanen und sich zwischen den Gängen genügend Zeit für eine gute Abkühlung lassen. Außerdem ist davon abzuraten mehr als drei Saunagänge an einem Tag durchzuführen. Schließlich sollte man versuchen möglichst regelmäßig in die Sauna zu gehen

 

Wer sich an diese Regeln hält, kann sich schon bald an den positiven Effekten der Sauna erfreuen.

 

Hier können Sie günstig eine Woodking Sauna kaufen

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